Hotdog mit Fenchel, Ketchup, verfeinert mit Apfelessig und Ras el-Hanout.
Mit selbstgemachtem Ketchup
Zutaten
4 Personen
| 600 g | reife Tomaten |
| 1 | Zwiebel |
| 1 EL | Olivenöl |
| 2 EL | braunen Zucker |
| 1 | Lorbeerblatt |
| ca. ½ dl | Apfelessig |
| 1 | Nelke |
| Salz, schwarzer Pfeffer frisch gemahlen | |
| 2 Prisen | Ras el-Hanout |
| 1 EL | Fenchelsamen |
| 1 | Fenchel |
| 4 | Hotdog-Brötchen |
| 8 | Wienerli |
| Kresse |
Zubereitung
Stielansatz der Tomaten entfernen, die Tomaten mehrmals einstechen und für 1 Minute in kochendes Wasser geben. Tomaten herausnehmen, kalt abschrecken und die Haut entfernen. Tomaten grob würfeln.
Zwiebel schälen, würfeln und im Olivenöl in einer grossen Pfanne glasig dünsten. Zucker zugeben und goldgelb karamellisieren, Tomaten zugeben, Karamell unter Rühren auflösen. Lorbeer, Apfelessig und Nelke zugeben.
Bei milder Hitze ca. 30 Minuten dicklich einkochen. Ketchup durch ein feines Sieb streichen, mit Salz, Pfeffer und Ras el-Hanout würzen. Erkalten lassen.
Für den Hotdog Fenchelsamen in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten rösten, Fenchel fein hobeln, Hotdog-Brot rösten, Wienerli in heissem Wasser ziehen lassen.
Nach Belieben Hotdogs bauen, mit dem Ketchup und bestreut mit Kresse servieren.
Dieses Rezept ergibt ca. 5 dl Ketchup
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
Bell Würstli
Mit Pioniergeist und Leidenschaft hat Bell das Bell Würstli zum Morgenstraich 1924 erfunden. Damit ist das beliebte Würstli nun schon über 90 Jahre alt und immer noch so frisch und knackig wie eh und je - die Bell Würstli mit der geheimen Würzmischung und einer Extraportion Rindfleisch für den unvergleichlich knackigen Biss haben die Schweiz im Sturm erobert. Das Bell Würstli schmeckt sowohl kalt als auch warm, klassisch im Brot mit Senf oder auch als Beilage zum Kartoffelsalat!
Samuels Lexikon
VIEL GESCHMACK DURCH HITZE – DIE MAILLARD-REAKTION
Eine braune, gebratene Kruste gibt Brat- und Grillstücken zusätzlichen Geschmack durch Röstaromen. Dieser Bräunungsvorgang setzt in der Regel ab einer Oberflächentemperatur von 150 °C ein; den Vorgang nennt man Maillard-Reaktion. Sie funktioniert nicht bei allen Garmethoden. Da im Wasser keine Temperaturen über 100 °C erreicht werden können, sollten Stücke für Schmorgerichte im Voraus kurz angebraten werden. Ebenfalls einen Einfluss auf den Bräunungsvorgang hat die im Fleisch enthaltene Feuchtigkeit. Beim Kurzbraten oder Grillieren verdunstet das Wasser an der Oberfläche. Dies hat einen kühlenden Effekt, was die Reaktion verlangsamt.
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