Papet Vaudois
Zutaten
2 Personen
| 2 | Bell Original Saucissons vaudois (je. ca. 380 g) |
| 100 gr | Butter |
| 800 gr | Lauch, in feinen Streifen |
| 500 gr | festkochende Kartoffeln, in ca. 2 cm grossen Würfeln |
| 1/2 L | Weisswein |
| 2 | Saucenhalbrahm |
| 3 | glattblättrige Petersilie, fein geschnitten |
| Salz |
Zubereitung
- In jede Wurst einen Zahnstocher tief hineinstecken. Saucissons ca. 40 Min. knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen.
- Lauch längs halbieren, waschen, in feine Streifen schneiden. Kartoffeln schälen, in ca. 2 cm grosse Würfel schneiden.
- Butter in einer Pfanne warm werden lassen. Lauch zugedeckt ca. 3 Min. andämpfen, salzen. Kartoffeln ca. 3 Min. mitdämpfen. Wein und Saucen-Halbrahm dazugiessen, zugedeckt unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Min. köcheln.
- Petersilie fein schneiden. Saucisson aus dem Wasser nehmen, in Tranchen schneiden, mit den Lauchkartoffeln anrichten, Petersilie darüberstreuen.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
Samuels Lexikon
DER NACHGAREFFEKT
Bei der Fleischzubereitung ist die richtige Kerntemperatur ist essenziell. Besonders bei grossen Stücken muss der Nachgareffekt beachtet werden. Dabei ist die Oberflächentemperatur heisser als die Kerntemperatur; aufgrund der hohen Aussentemperatur gart das Stück beim Ruhen im Innern deshalb nach. Je dicker und heisser das Stück, desto stärker wirkt der Nachgareffekt. Bei einem Braten kann dies bis zu 6 °C ausmachen. Grosse Stücke sollten daher etwa drei bis fünf Grad vor Erreichen der gewünschten Gartemperatur aus dem Ofen oder vom Feuer genommen werden. Ganze Geflügelbraten und Fische garen jedoch nicht nach. Sie haben innen einen Hohlraum, in den Dampf und Wärme entweichen können. Geflügel und Fisch sollten daher bis zum Erreichen der gewünschten Kerntemperatur erhitzt werden.