Nachhaltigkeit bei Bell
Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Bell Schweiz. Als einer der grössten Lebensmittelhersteller der Schweiz stehen wir in der Verantwortung, hochwertige Lebensmittel zu produzieren und dabei ökologische sowie soziale Aspekte zu berücksichtigen.
Unser Fokus liegt darauf, Ressourcen sorgfältig zu nutzen und die Produktion so auszurichten, dass sie langfristig tragfähig bleibt. Dabei beziehen wir die Interessen von Produzenten, Konsumenten und die Weiterentwicklung unseres Unternehmens mit ein.
Eine wirtschaftlich stabile Basis ist für uns Voraussetzung, um eine verlässliche und faire Lebensmittelproduktion sicherzustellen.
Nachhaltige Geflügelproduktion bei Bell
Als Teil der Bell Food Group setzt sich Bell für Nachhaltigkeit ein und übernimmt Verantwortung – gerade auch im Geflügelbereich. Bell verfügt über eine integrierte Geflügelproduktion, in der die Wertschöpfungskette von den Elterntieren, über die eigene Brüterei bis zum genussfertigen Produkt kontrolliert wird. Der angewandte tierschonende Umgang und die Haltungsstandards in der Geflügelproduktion bei Bell liegen über den Mindestanforderungen des Schweizer Tierschutzgesetzes.
In der integrierten Geflügelproduktion bei Bell gibt es drei verschiedene Haltungsformen:
BTS steht für «Besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme» und ist ein Tierwohlprogramm des Bundes mit höheren Anforderungen als die Schweizer Tierschutzgesetzgebung. Die Tiere werden in klimakontrollierten Ställen mit erhöhten Sitzflächen gehalten und haben ab dem 22. Tag Zugang zu einem Aussenklimabereich (Wintergarten). Sie erhalten ausgewogenes Futter aus Weizen, Mais und verantwortungsbewusst, entwaldungsfrei angebauter Soja. Die Haltung ist ressourcenschonend und wird regelmässig intern und extern kontrolliert.
Neben Produkten aus der integrierten Geflügelproduktion in der Schweiz bietet Bell als Ergänzung Importprodukte an. Unter anderem wurde mit ausländischen Lieferanten über Jahre eine kontrollierte Produktion nach dem Vorbild der Schweizer BTS-Haltung aufgebaut. Das BTS-zertifizierte Sortiment ist bei Coop erhältlich.
Auch dank den Vorteilen der Bell Food Group kann Bell auf die steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Geflügelprodukten reagieren, die nicht durch die Schweizer Produktion abgedeckt werden kann. Mit ihrem Geschäftsbereich Hubers/Sütag ist die Bell Food Group Pionier in der nachhaltigen Biogeflügelproduktion in Europa. Hubers ist der grösste Produzent von Biogeflügel in Europa und österreichischer Marktführer im Bereich Geflügel. Mit der Tochter Sütag ist Hubers drittgrösster Anbieter im Bereich Puten in Deutschland
Die Küken werden in den ersten drei Wochen klimakontrolliert und überwacht aufgezogen. Danach leben sie in Kleingruppen in mobilen Ställen mit Weideauslauf. Es werden langsam wachsende, von Bio Suisse anerkannte Rassen verwendet. Die Fütterung besteht ausschließlich aus Bio-Rohstoffen mit pflanzlichen Proteinen aus der Schweiz und Europa. Die Futtersoja stammt aus nachhaltiger, entwaldungsfreier Bio-Produktion in Europa. Der gesamte Betrieb wird von einer anerkannten Bio-Suisse-Kontrollstelle überwacht.
Die Tiere werden in klimakontrollierten Ställen mit erhöhten Sitzstangen gehalten. Ab dem 22. Tag haben sie zusätzlich Zugang zu Wintergarten und Weide mit Schutzmöglichkeiten. Es werden langsam wachsende Rassen verwendet und mit Rohkomponenten aus der Schweiz und Europa gefüttert. Die Futtersoja stamm aus verantwortungsbewusster, entwaldungsfreier Produktion in Europa. Die Aufzucht erfolgt nach den Coop-Naturafarm-Richtlinien und wird vom Kontrolldienst Schweizer Tierschutz STS unangemeldet kontrolliert.
Neuer Rinderschlachthof Oensingen
Der neue Rinderschlachthof in Oensingen (CH), der 2025 in Betrieb geht, wird neue Massstäbe in der Rinderschlachtung setzen und bedeutende Fortschritte in den Bereichen Tierwohl, Hygiene, Ergonomie, Energieeffizienz und Produktivität mit sich bringen.
Bei der Konzeption wurde Temple Grandin hinzugezogen, die renommierte Tierwissenschaftlerin ist bis heute wegweisend für moderne Tierhaltungs- und Schlachtsysteme insbesondere in Bezug auf die Stressreduktion bei Transport und Schlachtung. Der neue Rinderschlachthof wurde gemäss ihren Grundlagen gestaltet und sie hat die Pläne mehrfach begutachtet und angepasst.
Auch die Erfahrungen von Betrieben in Australien, Neuseeland, England, Irland und den USA wurden in der Planung berücksichtigt. Um die Tiere vor dem Schlachten zu beruhigen, wird der neue Schlachthof gekühlt, was besonders in den Sommermonaten stressreduzierend wirkt. Eine leichte Steigung in der Schlachtstrasse verschafft Rindern ein Sicherheitsgefühl. Ausserdem wird auf die Farbgebung im Gebäude, einen rutschfesten Boden, die Beleuchtung sowie eine möglichst ruhige Geräuschkulisse geachtet.
Zudem ist der Bau so konzipiert, dass Regenwasser gesammelt und zur Reinigung der LKW verwendet wird. Der neue Rinderschlachthof wird ab Sommer 2025 schrittweise in Betrieb genommen.
Du möchtest mehr zur Nachhaltigkeit bei der Bell Food Group erfahren? Dann besuche uns hier: