Burger sind mehr als gepresstes Hackfleisch

Burger sind das Go-to-Gericht bei jeder Grillparty: Hackfleisch formen und ab damit. Die geschmackvollen Pattys sind wahnsinnig vielfältig und bieten jede Menge Raum für kulinarische Kreativität.

Beim Burger kann man nichts falsch machen – meint man. Der Unterschied zwischen einer geformten Portion Hackfleisch und einem aussen-wunderbar-knusprig-innen-herrlich-saftigen Burger ist fein, aber bedeutend. Der richtige Burger katapultiert jede Grillparty vom Grillplausch zum Gourmetschmaus. Was aber gilt es dabei zu beachten?

Den Anfang macht das richtige Fleisch. Fett ist ein Geschmackträger. Wenn man Genuss und nicht ein Stück trockenes Fleisch auf dem Teller möchte, sollte Hackfleisch mit etwa 20 bis 25 % Fettanteil als Grundlage nehmen. Fleisch vom Federstück eignet sich dafür beispielsweise ausgezeichnet. Ebenso das Fleisch von der Rindschulter.

Wer gerne etwas mischt, ist mit den beiden Hackfleischblends vom Rind bestimmt bestens bedient:

Blend 1:

50 % Hals
30 % Dicke Schulter
20 % Brust

Blend 2:

50 % Weisses Stück (Bürgermeisterstück)
50 % Tafelspitz

Das Hackfleisch würzen und nach Lust und Laune mit Kräutern verfeinern. Zu Rindfleisch passen Oregano, Peterli und Rosmarin beispielsweise besonders gut.

Beim Formen das Hackfleisch nicht einfach blindwütig zusammenpressen. Besser formt man etwa eine tennisballgrosse Kugel und drückt sie anschliessend zu einer ca. 2 cm dicken Scheibe flach.

Die Pattys sollten anschliessend mindestens 30 Minuten bis eine Stunde in den Kühlschrank.

Burger haben die Angewohnheit, dass sie sich beim Grillieren etwas nach oben wölben. Auf keinen Fall sollte man in Versuchung kommen, den Burger mit dem Grillwender auf den Rost zu pressen. Dadurch geht Fleischsaft verloren und der Burger wird trocken. Stattdessen vor dem Grillieren mit dem Daumen oder einem Löffel eine leichte Delle in die Mitte des Burgers drücken.

Damit sie nicht zu viel Saft verlieren und aussen schön knusprig werden, sollten die Burger nicht zu oft gewendet werden. Der Burger sollte auf einer Seite liegen, bis er sich ohne zu kleben anheben lässt. Gleichzeitig tritt an der Oberseite etwas Saft aus; dies zeigt, dass der Burger innen mittig gar ist und gewendet werden kann.

Anschliessend die Burger einige Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit können die Brötchen knusprig geröstet werden, um sie anschliessend mit den Pattys zu servieren.

Es muss natürlich nicht immer Rindfleisch sein. Genauso viel Abwechslung wie die Toppings biete auch das Fleisch. Schweine- und Lammfleisch eignet sich nämlich wunderbar für Burgerpatties. Einfach das entsprechende Hackfleisch bei Metzger oder Supermarkt an der Theke bestellen.

Wer den Burger zusätzlich noch etwas aufpeppen möchte, kann einfach die klassische Tomate und das Salatblatt ersetzen. Lammfleisch macht sich beispielsweise sehr gut mit etwas Feta und Oliven. Und apropos Schweinefleisch: Schon mal an einen Pulled Pork-Burger gedacht?

Wen es hingegen nach einer Geflügelalternative gelüstet, ist mit Trutenhackfleisch bestens bedient. Wer Polet bevorzugt, sollte beachten, dass Pouletfleisch besonders mager ist und in Form von Hackfleisch auf dem Grill schnell verbrennen kann. Für einen Pouletburger sollte stattdessen einfach ein ganzes Pouletbrüstli verwendet werden.

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