Hackbraten
Zutaten
4 Personen
| 500 | dreierlei Gehacktes |
| 200 | Brät vom Schweizer Kalb |
| 100 | Haferföckli |
| 1 | Milch |
| 1 | Zwiebel, fein gehackt |
| 2 | Bund Petersilie, fein gehackt |
| 1 | Ei |
| 1 | Salz, Pfeffer aus der Mühle |
| 1 | Zitronensaft |
| 1 | Thomy Senf scharf |
| 1 | Paprikapulver, edelsüss |
| 1 | frische Thymianblättchen |
| 1 | Schweinsnetz |
Zubereitung
- Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Haferflocken mit Milch übergiessen und 5 Min. quellen lassen. Ausser dem Schweinsnetz alle Zutaten mit den Haferflöckli zu einer gleichmässigen Masse kneten, zu einem länglichen Laib formen und in das Schweinsnetz einwickeln. Den Braten auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und in der Ofenmitte ca. 45 Min. backen.
- Für die Sauce die Schalotten in Butter glasig dünsten. Mit Sherry ablöschen, mit Saucenhalbrahm auffüllen, aufkochen und abschmecken.
- Zum Servieren den Hackbraten in dicke Tranchen schneiden und mit Sauce anrichten.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
Samuels Lexikon
WOHER KOMMT EIGENTLICH DIE REDENSART «DAS GEHT AUF KEINE KUHHAUT» ?
In der Antike und im Mittelalter wurden Tierhäute als Pergament zum Schreiben verwendet. Verschiedene bildliche Darstellungen zeigen den Teufel, wie er das Sündenregister der Menschen auf einer Kuhhaut notiert. Hat der Mensch zu viel gesündigt, ist keine Kuhhaut gross genug, alle Sünden aufzuschreiben. Nach einer weiteren Deutung wurden Verbrecher im Mittelalter auf einer Kuhhaut zum Richtplatz geschleift. Hatte jemand so viele Verbrechen begangen, dass er quasi mehrfach zum Richtplatz hätte geschleift werden müsste, reicht eine Kuhhaut nicht aus.
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