Pouletbrust mit Kürbis im Speckmantel
Zutaten
2 Personen
| 4 | Schweizer Pouletbrüstli à je ca. 140 g |
| 12 | dünne Scheiben Schweizer Bauernspeck |
| 4 TL | grober Senf |
| 1 | Hokkaido-Kürbis |
| 2 | Haselnusskerne,grob gehackt |
| 100 gr | weiche Butter |
| 1 | Muskatnuss, frisch gerieben |
| 1 | Orange |
| 2 EL | HO-Sonnenblumen- oder HOLL-Rapsöl* |
| 3 Zweige | Thymian |
| Salz, Pfeffer aus der Mühle | |
| Zahnstocher | |
| Backpapier |
Zubereitung
- Für jedes Pouletbrüstli drei Speckscheiben leicht überlappend nebeneinander ausbreiten. Die Pouletbrüstli mit Senf bestreichen und auf die vorbereiteten Speckscheiben legen. Speckscheiben um die Pouletbrüstli wickeln und mit einem Zahnstocher fixieren.
- Backblech mit der Hälft e der Butter einfetten. Den Kürbis vierteln und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch mit einem Hobel in feine Scheiben hobeln und zusammen mit den Haselnusskernen aufs Backblech geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, Orange darüber auspressen und alles gut mischen. Ein Stück Backpapier mit der restlichen Butter bestreichen und auf den Kürbis legen. Den Kürbis im vorgeheizten Backofen in der Ofenmitte bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) ca. 10 Minuten garen.
- Die Pouletbrüstli in der Zwischenzeit in einer Pfanne mit heissem Öl von jeder Seite 2–3 Minuten knusprig anbraten.
- Kürbis aus dem Ofen nehmen. Das Pergamentpapier entfernen, die Pouletbrüstli auf den Kürbis legen, Thymianzweige darauf verteilen und das Ganze ohne Backpapier zurück in den Ofen schieben. Ca. 15 Minuten weitergaren, bis der Kürbis gar ist und die Pouletbrüstli schön saftig sind.
- Mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
Samuels Lexikon
VIEL GESCHMACK DURCH HITZE – DIE MAILLARD-REAKTION
Eine braune, gebratene Kruste gibt Brat- und Grillstücken zusätzlichen Geschmack durch Röstaromen. Dieser Bräunungsvorgang setzt in der Regel ab einer Oberflächentemperatur von 150 °C ein; den Vorgang nennt man Maillard-Reaktion. Sie funktioniert nicht bei allen Garmethoden. Da im Wasser keine Temperaturen über 100 °C erreicht werden können, sollten Stücke für Schmorgerichte im Voraus kurz angebraten werden. Ebenfalls einen Einfluss auf den Bräunungsvorgang hat die im Fleisch enthaltene Feuchtigkeit. Beim Kurzbraten oder Grillieren verdunstet das Wasser an der Oberfläche. Dies hat einen kühlenden Effekt, was die Reaktion verlangsamt.
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