Schweinsplätzli mariniert in Curry und Ingwer

Aktiv: 30 Min.
Gesamt: 1 Std. 30 Min.
Mittel

Zutaten

2 Personen

4 Plätzli vom Schweizer Schwein à ca. 160 g (vom Bäggli)
1 wallnussgrosses Stück Ingwer
3 mildes Currypulver
4 HO-Sonnenblumen- oder HOLL-Rapsöl*
1 Stange Lauch
300 Süsskartoffeln
2 Knoblauchzehen
1/2 - 1 rote Chilischote (je nach Geschmack)
1 Babyananas
1.5 Gemüsebouillon
3-4 Naturjoghurt
Salz

Zubereitung

  1. Schweinsplätzli in je 3–4 Teile schneiden.
  2. Ingwer schälen, sehr fein würfeln und mit 1 EL Currypulver und 2 EL Öl verrühren. Schweinsplätzli zugeben und alles gut verrühren, sodass das Fleisch gut mit der Marinade benetzt ist. Etwa 30 Minuten zugedeckt kühl stellen.
  3. In der Zwischenzeit Lauch und Süsskartoffeln rüsten und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Ananas schälen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen, Gemüse, Knoblauch, Chilischote und Ananas zugeben und leicht anbraten. Das restliche Currypulver zugeben und alles gut verrühren.
  5. Das Gemüse mit der Bouillon ablöschen und bei milder Hitze 10–15 Minuten kochen, bis es weich ist. Das Naturjoghurt unterrühren und warm halten – jedoch nicht mehr kochen lassen. Nach Belieben salzen.
  6. Schweinsplätzli in einer Grillpfanne portionsweise von jeder Seite 3–4 Minuten braten. Leicht mit Salz würzen und zu dem Currygemüse servieren.


Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
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Samuels Lexikon

DER NACHGAREFFEKT

Bei der Fleischzubereitung ist die richtige Kerntemperatur ist essenziell. Besonders bei grossen Stücken muss der Nachgareffekt beachtet werden. Dabei ist die Oberflächentemperatur heisser als die Kerntemperatur; aufgrund der hohen Aussentemperatur gart das Stück beim Ruhen im Innern deshalb nach. Je dicker und heisser das Stück, desto stärker wirkt der Nachgareffekt. Bei einem Braten kann dies bis zu 6 °C ausmachen. Grosse Stücke sollten daher etwa drei bis fünf Grad vor Erreichen der gewünschten Gartemperatur aus dem Ofen oder vom Feuer genommen werden. Ganze Geflügelbraten und Fische garen jedoch nicht nach. Sie haben innen einen Hohlraum, in den Dampf und Wärme entweichen können. Geflügel und Fisch sollten daher bis zum Erreichen der gewünschten Kerntemperatur erhitzt werden.