Fisch und Meeresfrüchte vom Grill überzeugen selbst Seafood-Skeptiker

Viele mögen weder Fisch noch Meeresfrüchte. Schade eigentlich. Denn wer auf Seafood vom Grill verzichtet, verpasst eine ganze Menge kulinarischer Hochgenüsse.

Weder Fische noch Meeresfrüchte erfreuen sich allzu grosser Beliebtheit – und das ganz zu Unrecht. Denn prinzipiell eignen sich Wasserbewohner genauso gut für den Rost wie die Klassiker vom Rind, Schwein oder Poulet. Mit ein paar praktischen Tipps gelingt das Meeresbuffet auf jeden Fall.

  1. Eigentlich gibt es keine Fischart, die nicht für den Grill geeignet ist. Grundsätzlich gilt jedoch: Je fettiger und je fleischiger der Fisch, umso einfacher lässt er sich grillen. Die folgenden Fische sind daher besonders geeignet für Seafood-Neulinge: Sardine, Makrele, Mahi Mahi (Dorade oder Goldmakrele), Wolfsbarsch, Forelle, Schwertfisch, Thunfisch, Heilbutt, Lachs und Seelachs. Vor allem aus den grossen Fischen lassen sich gut Filets und Steaks schneiden.
  2. Fisch braucht keine hohen Temperaturen, um gar zu werden – bei zu hoher Hitze verbrennt er gerne. Je dicker der Fisch, desto grösser sollte der Abstand zur Hitzequelle sein – sonst ist er aussen verbrannt und innen noch roh. Indirektes Grillieren funktioniert hier am besten. Gleichzeitig sollte der Fisch nicht zu oft gewendet werden
  3. Aufgrund des feinen Fleisches, zerfallen einige Fische gerne. Daher sollten Fische entweder im Fischkorb, in der Aluschale oder eingewickelt in Alufolie auf den Grill kommen. Festfleischige Fischfilets und –steaks können jedoch direkt auf den gut geölten Rost gelegt werden. Meeresfrüchte sollten zudem auf Spiessli gesteckt werden. So fallen sie nicht durch den Rost und garen gleichmässig. Kleiner Tipps: Mit zwei statt nur einem Spiessli lassen sich die Häppchen zusätzlich noch besser wenden.
  4. Wer keine Alufolie verwenden möchte, kann das Grillgut alternativ auch in Kohl- oder Bananenblätter einwickeln. Die Blätter sollten vor dem Grillieren mit etwas Öl eingerieben werden.
  5. Eine gute Alternative ist zudem das sogenannte «Plank Grilling». Hierbei wird der Fisch auf eine gut gewässerte Zedernholzplanke gelegt und auf den Grill gegeben. Das Holz verleiht dem Fisch ein feines Raucharoma. Ebenso kann auch mithilfe einer Himalaya-Salzplatte grilliert werden. Diese eignet sich besonders für Filet, Steaks und kleine Meeresfrüchte wie Jakobsmuscheln und Shrimps. Durch das Salz erhalten die Köstlichkeiten ein besonders intensives Aroma.
  6. Wer Fisch geschmacklich etwas verfeinern möchte, ist am besten bedient mit Kräutern und Gewürzen wie Thymian, Peterli und Basilikum sowie Fenchel und Chili. Auch marinierte Fische machen sich gut; geschmacklich passen vor allem Zitrusfrüchte, Knoblauch oder Frühlingszwiebeln. Aber Vorsicht: Säurehaltige Marinaden zersetzen das Eiweiss im Fisch; das Fleisch wird weich und zerfällt. Hierbei sollte auf jeden Fall eine Grillschale oder Alufolie verwendet werden.
  7. Grundsätzlich richtet sich die Garzeit nach der Dicke des Fisches. Der Fisch ist in der Regel gar, wenn das Fleisch nicht mehr glasig ist und sich die Ränder leicht auseinander nehmen lassen. Bei ganzen Fischen kann man sich zudem an der Rückenflosse orientieren: Ist der Fisch gar, lässt sich diese ganz einfach herausziehen.
  8. Filets mit Haut sollten zuerst auf der hautlosen Seite grilliert werden, bis sie eine leichte Kruste haben. Zieht sich die Haut anschliessend aufgrund der Hitze zusammen, krümmt sich der Fisch nicht und das Filet bleibt schön flach.
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