Pouletragout mit Champignons und Sauce hollandaise
Zutaten
4 Personen
| 700 g | Schweizer Pouletbrust |
| 300 g | braune Champignons |
| 2 | Zwiebeln |
| 300 g | Butter |
| 2 dl | Bouillon |
| 2 dl | Rahm |
| Salz, Pfeffer | |
| 2 | Eigelb |
| 2-4 TL | Zitronensaft |
| Peterli, gehackt |
Zubereitung
- Poulet in mundgerechte Stücke schneiden. Champignons putzen und klein schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln.
- 30 g Butter in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Pouletstücke zugeben und kurz anbraten. Champignons zugeben und mit Bouillon ablöschen. Rahm zugeben und bei milder Hitze und gelegentlichem Rühren 8–10 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
- Für die Sauce hollandaise restliche Butter bei milder Hitze schmelzen lassen. Eigelb mit Salz und Zitronensaft über einem heissen Wasserbad cremig aufschlagen, dann die Butter tropfenweise unter die Eiermasse rühren.
- Pouletragout nochmals erhitzen und mit Peterli bestreuen. Sauce hollandaise separat dazu servieren.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
Samuels Lexikon
WOHER KOMMT EIGENTLICH DIE REDENSART «DAS GEHT AUF KEINE KUHHAUT» ?
In der Antike und im Mittelalter wurden Tierhäute als Pergament zum Schreiben verwendet. Verschiedene bildliche Darstellungen zeigen den Teufel, wie er das Sündenregister der Menschen auf einer Kuhhaut notiert. Hat der Mensch zu viel gesündigt, ist keine Kuhhaut gross genug, alle Sünden aufzuschreiben. Nach einer weiteren Deutung wurden Verbrecher im Mittelalter auf einer Kuhhaut zum Richtplatz geschleift. Hatte jemand so viele Verbrechen begangen, dass er quasi mehrfach zum Richtplatz hätte geschleift werden müsste, reicht eine Kuhhaut nicht aus.
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