Schweinsragout mit Peperoni an Rahmsauce

Aktiv: 35 Min.
Gesamt: 2 Std. 45 Min.
Mittel

Zutaten

4 Personen

800 Ragout vom Schweizer Schwein
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Mehl
3 Bratbutter
5 Nelken
3 Lorbeerblätter
3,5 Bouillon
1 Peperoni
1,5 Rahm
Salz und Peffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Fleisch ca. 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln halbieren und in Streifen schneiden.
  3. Schweinsragout im Mehl wenden *. Bratbutter in einem Bräter bei starker Hitze schmelzen. Ragout in der heissen Butter portionsweise von allen Seiten anbraten.
  4. Zwiebeln, Knoblauch, Nelken und Lorbeerblätter zugeben und glasig dünsten. Bouillon dazugiessen und geschlossen bei milder Hitze ca. 70 Minuten garen. Gelegentlich umrühren.
  5. In der Zwischenzeit Peperoni putzen und in feine Streifen schneiden.
  6. Peperoni und Rahm zum Fleisch geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei milder Hitze nochmals 10 Minuten leicht kochen lassen. Knoblauch entfernen und sofort servieren.
    * Der Profi erklärt: Das Fleisch wird im Mehl gewendet, weil sich so später die Sauce besser bindet.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
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Samuels Lexikon

WOHER KOMMT EIGENTLICH DIE REDENSART «DAS GEHT AUF KEINE KUHHAUT» ?

In der Antike und im Mittelalter wurden Tierhäute als Pergament zum Schreiben verwendet. Verschiedene bildliche Darstellungen zeigen den Teufel, wie er das Sündenregister der Menschen auf einer Kuhhaut notiert. Hat der Mensch zu viel gesündigt, ist keine Kuhhaut gross genug, alle Sünden aufzuschreiben. Nach einer weiteren Deutung wurden Verbrecher im Mittelalter auf einer Kuhhaut zum Richtplatz geschleift. Hatte jemand so viele Verbrechen begangen, dass er quasi mehrfach zum Richtplatz hätte geschleift werden müsste, reicht eine Kuhhaut nicht aus.