Italienisches Cordon bleu
Zutaten
4 Personen
| 4 | Plätzli à ca. 125 g, vom Schweizer Kalb , vom Metzger zum Füllen schneiden und flach klopfen lassen |
| 4 EL | Pesto rosso |
| 4 | grosse Tranchen Rohschinken |
| 4 | Scheiben Gorgonzola à ca. 60 g |
| 8 | grüne, entkernte Oliven, in feine Ringe geschnitten |
| ca. 12 frische Oreganoblättchen | |
| Etwas schwarzer Pfeffer | |
| 50 gr | Mehl |
| 1 | Ei, verklopft |
| 100 gr | Paniermehl |
| Öl zum Braten | |
| 1 | Tomate, in Schnitze geschnitten |
| 4 | Zweiglein Oregano zum Garnieren |
Zubereitung
- Die Plätzli innen mit Pesto rosso bestreichen. Mit Rohschinken, Gorgonzola, Olivenringen und Oreganoblättchen belegen, zusammenklappen und mit Pfeffer würzen.
- Mehl, Ei und Paniermehl auf je einen flachen Teller geben.
- Die Plätzli zuerst im Mehl, dann im Ei und zuletzt im Paniermehl wenden. Die Panade gut andrücken.
- Die Cordon bleu in reichlich heissem Öl leicht schwimmend bei mittlerer Hitze beidseitig je ca. 5 Min. braten. Anrichten, mit Tomatenschnitzen und Oregano garnieren und sofort servieren.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
Samuels Lexikon
WOHER KOMMT EIGENTLICH DIE REDENSART «DAS GEHT AUF KEINE KUHHAUT» ?
In der Antike und im Mittelalter wurden Tierhäute als Pergament zum Schreiben verwendet. Verschiedene bildliche Darstellungen zeigen den Teufel, wie er das Sündenregister der Menschen auf einer Kuhhaut notiert. Hat der Mensch zu viel gesündigt, ist keine Kuhhaut gross genug, alle Sünden aufzuschreiben. Nach einer weiteren Deutung wurden Verbrecher im Mittelalter auf einer Kuhhaut zum Richtplatz geschleift. Hatte jemand so viele Verbrechen begangen, dass er quasi mehrfach zum Richtplatz hätte geschleift werden müsste, reicht eine Kuhhaut nicht aus.
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