Roastbeef in grobem Pfeffer gewendet und mit Rosmarin gespickt. Gegart auf roten Zwiebeln
Zutaten
6 Personen
| 800 g | Roastbeef vom Schweizer Rind |
| 300 g | rote Zwiebeln |
| 1 Bund | Rosmarin |
| Salz | |
| 3 EL | Olivenöl |
| 1-2 EL | grob geschroteter schwarzer Pfeffer |
| 1.5 dl | trockener Rotwein |
Zubereitung
- Zwiebeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und in eine ofenfeste Form geben. Roastbeef mit einem spitzen Messer senkrecht 8 bis 10-mal tief einstechen und je ein Zweiglein Rosmarin hineinstecken. Roastbeef salzen und im heissen Olivenöl von allen Seiten kräftig anbraten. Im geschroteten Pfeffer wenden und in eine Form geben. Dann im vorgeheizten Backofen bei 80 Grad zwei Stunden garen.
- Nach Ende der Garzeit den Braten aus der Form nehmen und warm stellen. Bratensatz mit Rotwein ablöschen und von der Form lösen. In einer Pfanne etwas einkochen und nach Belieben etwas salzen.
- Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
Samuels Lexikon
WOHER KOMMT EIGENTLICH DIE REDENSART «DAS GEHT AUF KEINE KUHHAUT» ?
In der Antike und im Mittelalter wurden Tierhäute als Pergament zum Schreiben verwendet. Verschiedene bildliche Darstellungen zeigen den Teufel, wie er das Sündenregister der Menschen auf einer Kuhhaut notiert. Hat der Mensch zu viel gesündigt, ist keine Kuhhaut gross genug, alle Sünden aufzuschreiben. Nach einer weiteren Deutung wurden Verbrecher im Mittelalter auf einer Kuhhaut zum Richtplatz geschleift. Hatte jemand so viele Verbrechen begangen, dass er quasi mehrfach zum Richtplatz hätte geschleift werden müsste, reicht eine Kuhhaut nicht aus.
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