Ganze geschmorte Kalbshaxe
Zutaten
2 Personen
| 1.5 | Haxe |
| 1/2 | Salz, schwarzer Pfeffer |
| 4 | Öl |
| 2 | Zwiebel, fein gehackt |
| 4 | Knoblauchzehen, fein geschnitten |
| 5 | italienischen Rotwein, z.B. Chianti |
| 1/2 | Sellerieknolle, geschält, fein gewürfelt |
| 400 | gehackte Pelati |
| 4 | Lorbeerblätter |
| 2 | Rosmarin, fein gehackt |
| 1 | Honig |
| Kräuter zum Garnieren |
Zubereitung
- Die Haxe mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und in einem grossen Topf in heissem Öl rundum kräftig anbraten. Zwiebeln und Knoblauch zugeben, kurz glasig dünsten und mit Rotwein ablöschen. Pelati, Lorbeerblätter, Sellerie, Rosmarin und Honig zugeben.
- Bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren.
- Die Haxe am besten auf einem grossen Holzbrett mit Kräutern dekoriert präsentieren und am Tisch aufschneiden. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und dazu servieren.
Anmerkung:
Im Dampfkochtopf verkürzt sich die Garzeit auf 1 Stunde. Die Sauce eventuell ohne Fleisch bei geöffnetem Deckel etwas einkochen lassen oder mit etwas in kaltem Wasser angerührter Maisstärke leicht binden.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
Samuels Lexikon
WOHER KOMMT EIGENTLICH DIE REDENSART «DAS GEHT AUF KEINE KUHHAUT» ?
In der Antike und im Mittelalter wurden Tierhäute als Pergament zum Schreiben verwendet. Verschiedene bildliche Darstellungen zeigen den Teufel, wie er das Sündenregister der Menschen auf einer Kuhhaut notiert. Hat der Mensch zu viel gesündigt, ist keine Kuhhaut gross genug, alle Sünden aufzuschreiben. Nach einer weiteren Deutung wurden Verbrecher im Mittelalter auf einer Kuhhaut zum Richtplatz geschleift. Hatte jemand so viele Verbrechen begangen, dass er quasi mehrfach zum Richtplatz hätte geschleift werden müsste, reicht eine Kuhhaut nicht aus.
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