Felchenfilets mit Speck und Kartoffel-Lauch-Gemüse

Aktiv: 25 Min.
Gesamt: 40 Min.
Leicht

Zutaten

4 Personen

600 Felchenfilets
800 festkochende Kartoffeln
2 Stangen Lauch
3 Olivenöl
80 Gemüsebouillon
1 Zitrone / saft
Salz und Pfeffer
100 Bratspeck in dünnen Scheiben
½ Bund Salbei
2 Knoblauchzehen
4 Butter
½ Bund Schnittlauch
Zahnstocher

Zubereitung

  1. Kartoffeln waschen, schälen und in grobe Würfel schneiden. Lauch rüsten und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Kartoffeln und Lauch darin ca. 2 Minuten anbraten. Bouillon und die Hälfte des Zitronensaftes unterrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Weitere ca. 3–4 Minuten schmoren und alles in eine Gratinform geben.
  3. In der Zwischenzeit Felchenfilets abtupfen. Mit Salz, Pfeffer und übrigem Zitronensaft würzen. Je 2 Scheiben Bratspeck und ein Salbeiblatt auf den Filets mit einem Zahnstocher fixieren.
  4. Knoblauch schälen und etwas zerdrücken. Felchenfilets und Knoblauch in einer beschichteten Pfanne auf beiden Seiten etwa 1 Minute goldgelb braten. Butter zum Fisch geben und schmelzen lassen. Felchenfilets auf die Kartoffeln geben und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 12–15 Minuten fertig garen.
  5. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und nach Belieben darüberstreuen.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
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Samuels Lexikon

WOHER KOMMT EIGENTLICH DIE REDENSART «DAS GEHT AUF KEINE KUHHAUT» ?

In der Antike und im Mittelalter wurden Tierhäute als Pergament zum Schreiben verwendet. Verschiedene bildliche Darstellungen zeigen den Teufel, wie er das Sündenregister der Menschen auf einer Kuhhaut notiert. Hat der Mensch zu viel gesündigt, ist keine Kuhhaut gross genug, alle Sünden aufzuschreiben. Nach einer weiteren Deutung wurden Verbrecher im Mittelalter auf einer Kuhhaut zum Richtplatz geschleift. Hatte jemand so viele Verbrechen begangen, dass er quasi mehrfach zum Richtplatz hätte geschleift werden müsste, reicht eine Kuhhaut nicht aus.