Helles Schweinsragout

Aktiv: 1 Std.
Gesamt: 1 Std. 45 Min.
Mittel

Zutaten

0 Personen

800 Ragout vom Schweizer Schwein
1/2 Salz, schwarzer Pfeffer
4 Öl, z.B. Rapsöl
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, gepresst
2 Zucker
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
1 scharfer Senf, z.B. Dijon
1 Ingwer, frisch gerieben
1/2 Zimtpulver
3 Weisswein
1 Quitte, ca. 400 g
1.8 Saucenhalbrahm
50 Mandelstifte, geröstet

Zubereitung

  1. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und in einem grossen Topf in heissem Öl rundum kräftig anbraten. Zwiebeln und Knoblauch zugeben, Zucker darüber streuen und kurz mitbraten.
  2. Zitronenschale, Zitronensaft, Senf, Ingwer, Zimt und Weisswein zugeben, mischen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 60 Minuten schmoren.
  3. Die Quitte wie einen Apfel schälen, in Schnitze schneiden und die Kerngehäuse entfernen. Zusammen mit dem Saucenrahm unter das Fleisch mischen und alles 10 Minuten schmoren, bis es weich ist. Mit Salz abschmecken, mit gerösteten Mandelstiften bestreuen und servieren.
    Anmerkung:
    Im Dampfkochtopf verkürzt sich die Garzeit auf 30 Minuten plus 10 Minuten ohne Druckdeckel für die Quitten. Für einen schnellen Druckausgleich kann der Topf nach der ersten Garzeit unter kaltem Wasser abgekühlt werden, bis kein Druck mehr im Topf ist.


Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
0 Bewertungen
Samuels Lexikon

WOHER KOMMT EIGENTLICH DIE REDENSART «DAS GEHT AUF KEINE KUHHAUT» ?

In der Antike und im Mittelalter wurden Tierhäute als Pergament zum Schreiben verwendet. Verschiedene bildliche Darstellungen zeigen den Teufel, wie er das Sündenregister der Menschen auf einer Kuhhaut notiert. Hat der Mensch zu viel gesündigt, ist keine Kuhhaut gross genug, alle Sünden aufzuschreiben. Nach einer weiteren Deutung wurden Verbrecher im Mittelalter auf einer Kuhhaut zum Richtplatz geschleift. Hatte jemand so viele Verbrechen begangen, dass er quasi mehrfach zum Richtplatz hätte geschleift werden müsste, reicht eine Kuhhaut nicht aus.