Lammkoteletts mit Zitrone und Thymian mariniert, dazu Paprikabutter und Peperoni
Zutaten
4 Personen
| 600 g | Lammkoteletts |
| Schwarzer Pfeffer a. d. Mühle | |
| 1 Bund | Thymian |
| 1 | unbehandelte Zitrone |
| 4 EL | Olivenöl |
| 125 g | Butter |
| 1 Bund | Schnittlauch |
| Salz | |
| 1 TL | Paprikapulver, edelsüss |
| 1 Bogen | Pergamentpapier |
| 1 rote und 1 gelbe Peperoni |
Zubereitung
- Lammkoteletts mit grobem Pfeffer würzen. Thymian von den Stielen zupfen, Zitronenschale grob abreiben. Beides mit Olivenöl verrühren und die Lammkoteletts damit bestreichen.
- Mindestens 3 Stunden abgedeckt marinieren lassen.
- Butter mit einem Schwingbesen cremig rühren. Schnittlauch fein schneiden und mit 1 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Paprikapulver unter die Butter rühren.
- Die Paprikabutter auf einen Bogen Pergamentpapier geben und zu einer gleichmässigen Rolle formen und kühl stellen. Peperoni putzen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und salzen.
- Lammkoteletts und Peperoni auf dem heissen Grill von jeder Seite 3–4 Minuten grillieren.
- Paprikabutter in Scheiben schneiden und dazu servieren.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
Samuels Lexikon
VIEL GESCHMACK DURCH HITZE – DIE MAILLARD-REAKTION
Eine braune, gebratene Kruste gibt Brat- und Grillstücken zusätzlichen Geschmack durch Röstaromen. Dieser Bräunungsvorgang setzt in der Regel ab einer Oberflächentemperatur von 150 °C ein; den Vorgang nennt man Maillard-Reaktion. Sie funktioniert nicht bei allen Garmethoden. Da im Wasser keine Temperaturen über 100 °C erreicht werden können, sollten Stücke für Schmorgerichte im Voraus kurz angebraten werden. Ebenfalls einen Einfluss auf den Bräunungsvorgang hat die im Fleisch enthaltene Feuchtigkeit. Beim Kurzbraten oder Grillieren verdunstet das Wasser an der Oberfläche. Dies hat einen kühlenden Effekt, was die Reaktion verlangsamt.
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