Szegediner Gulasch mit Rinds- und Schweinefleisch

Aktiv: 30 Min.
Gesamt: 1 Std. 20 Min.
Mittel

Zutaten

2 Personen

400 Ragout vom Schweizer Schwein
400 Ragout vom Schweizer Rind
2 Zwiebeln
3 HO-Sonnenblumenoder HOLL-Rapsöl
3-4 Paprikapulver
3 Bouillon
3 Lorbeerblätter
500 Sauerkraut
1 Becher Sauerrahm
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Zucker

Zubereitung

  1. Fleisch ca. 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.
  2. Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden.
  3. Öl im Bräter bei starker Hitze heiss werden lassen. Fleisch portionsweise von allen Seiten anbraten. Hitze auf mittlere Temperatur reduzieren, Zwiebeln zugeben und glasig dünsten.
  4. Paprikapulver unterrühren und kurz anschwitzen. Bouillon und Lorbeerblätter zugeben und geschlossen langsam köcheln lassen.
  5. Nach ca. 1 Stunde Sauerkraut zugeben, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Weitere 60 Minuten garen, bis das Fleisch und das Sauerkraut zart sind.
  6. Sauerrahm unterrühren, kurz erwärmen und servieren.
    Hätten Sie’s gewusst? Der Name «Szegediner Gulasch» geht auf den ungarischen Dichter József Székely zurück.
Das meinen FleischliebhaberInnen dazu
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Samuels Lexikon

VIEL GESCHMACK DURCH HITZE  – DIE MAILLARD-REAKTION

Eine braune, gebratene Kruste gibt Brat- und Grillstücken zusätzlichen Geschmack durch Röstaromen. Dieser Bräunungsvorgang setzt in der Regel ab einer Oberflächentemperatur von 150 °C ein; den Vorgang nennt man Maillard-Reaktion. Sie funktioniert nicht bei allen Garmethoden. Da im Wasser keine Temperaturen über 100 °C erreicht werden können, sollten Stücke für Schmorgerichte im Voraus kurz angebraten werden. Ebenfalls einen Einfluss auf den Bräunungsvorgang hat die im Fleisch enthaltene Feuchtigkeit. Beim Kurzbraten oder Grillieren verdunstet das Wasser an der Oberfläche. Dies hat einen kühlenden Effekt, was die Reaktion verlangsamt.